Exkursion und Seminar zum steirischerherbst’18: Volksfronten 

Noch freie Plätze!

Der steirische herbst ist ein internationales Festival für zeitgenössische Kunst, das jährlich in der Steiermark (Österreich) stattfindet. Es wurde 1968 in Graz, das damals noch am ideologischen „Rand“ der westlichen Welt lag, gegründet und ist das älteste Festival für zeitgenössische Kunst in Europa.

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Ausschreibung des L. Fritz Gruber Photowettbewerbs 2018|19

Der Photowettbewerb L.Fritz-Gruber-Preis wurde im Jahre 2004 zum ersten Mal an der Universität zu Köln durchgeführt. Der international sichtbare Photosammler und Kurator L. Fritz Gruber hat diesen Preis noch zu Lebzeiten selbst an der Kölner Universität installiert, und seine Frau, Renate Gruber, ist bis heute Ehrenvorsitzende der Jury. Im Sommer 2018 wird der Gruberpreis zum achten Mal ausgelobt.

Das diesjährige Thema lautet:   Netzwerk(e)  Continue reading

THEORY ESPRESSO mit Ingrid Roscheck


Obwohl Ingrid Roscheck eigentlich gar keinen Espresso trinkt, sprechen wir heute trotzdem bei einem koffeinhaltigen Heißgetränk mit ihr über ihre aktuellen Lehrveranstaltungen »völlig schwerelos« und »Mapping Me, Mapping You«. Dabei erhalten wir außerdem einen Einblick in ihre Arbeit und dem Atelier, das K7.

Arbeiten der Ausstellung GRAFIKLABOR im ZEITmagazin

Unerwartete und erfreuliche Resonanz durch das ZEITmagazin fand die gerade zu Ende gegangene Ausstellung GRAFIKLABOR in der Moltkerei Werkstatt. Unter den Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Grafik würdigte die Redaktion des Newsletters die Werkgruppe unserer Kommilitonin Amelie Stute, die als Kunstfigur Annelie Frenz hier Performance und Installation zeigte.
Auf der Basis ihrer Abschlussarbeiten im Schwerpunkt Grafik (M. Schmidt) entwickelten Studierende des Instituts für Kunst & Kunsttheorie das gemeinsame Ausstellungsprojekt GRAFIKLABOR. Im Zusammenspiel mit den klassischen Werkverfahren erweiterten performative Elemente, Video, Fotografie und Installation den traditionellen Gattungsbegriff zur konzeptuellen Strategie.

Neue Mitarbeiterin am Institut: Vivien Grabowski

Ab August 2018 wird Vivien Grabowski als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunst und ihre Didaktik (Prof. Dr. Torsten Meyer) tätig sein. Neben der Koordination des Kommunikationsteams und der Organisation der Video-Plattform monthly lectures wird sie ab dem Wintersemester 2018/19 Lehrveranstaltungen an der Schnittstelle von Kunstpädagogik und Kunsttheorie anbieten.
Vivien Grabowski (M.Ed.) studierte von 2012-2018 Kunst, Germanistik und Bildungswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen an der Universität zu Köln, seit 2017 außerdem Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Köln und Bonn. Ihr Masterstudium in Köln schloss sie im März 2018 mit einer Arbeit über Materialität bei Pamela Rosenkranz und Yngve Holen ab (»Corporate Materials. Materialität in Pamela Rosenkranz’ Purity of Vapors und Yngve Holens Extended Operations«). Seit 2015 ist sie Projektassistentin des Performance-Duos katze und krieg, seit 2017 Co-Kuratorin des Performance Garten. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich zeitgenössischer Kunst und Ästhetik.  Continue reading

Semesterthema 2018/19: Future Memories

„Die Zukunft ereignet sich vor der Gegenwart, die Zeit kommt aus der Zukunft.“1, so lautet eine derzeit gängige philosophische These. Versuche, die Zukunft durch Wahrscheinlichkeitsberechnungen, Risikosimulationen und Szenarioanalysen vorherzubestimmen, machen sie zu einer wirkmächtigen und gleichsam umkämpften Variable im Hier und Jetzt. Gleichzeitig stellt sich das Kommende heute längst nicht mehr als so verheißungsvoll dar, wie es noch in den Fortschrittserzählungen der Moderne den Anschein hatte. Statt auf einen Idealzustand hinauszulaufen, machen sich die irreparablen Eingriffe des Menschen in der Gegenwart langsam bemerkbar. Klimawandel, Ressourcenknappheit, schwelende globale Konflikte und wachsende soziale und ökonomische Ungleichheit lassen die Zukunft am Horizont ungewiss erscheinen. Zugleich beschleunigt sich der Zirkel technologischer Innovationen, so dass, was gestern noch Science Fiction war, heute schon gesellschaftliche Infrastrukturen bestimmt. Auch in Kunst und Kultur findet dies seinen Ausdruck: Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung beschäftigen sich zahllose Künstler*innen, Filmemacher*innen, Autor*innen, Designer*innen und Architekt*innen mit dem utopischen und dystopischen Potentialen der Zukunft und vermitteln mit ihren Spekulationen einen Eindruck von den mannigfaltigen Möglichkeiten kommender Gegenwarten – jenseits der Geschlossenheit berechneter Szenarien.  Continue reading